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Prof. Dr. Peter Gerlach


 
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  »Proportions - Body - Live«
Sources - Concepts - Arguments
Theories of Human Proportions from 1576 to 1922
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    Franz H. Liharzik

    »Das Quadrat, die Grundlage aller Proportionalität in der Natur

    Wien. Verlag von Herzfeld & Bauer. 1865.
    [II], VIII, 201 SS., XLIV Taf.




    Liharzik 1865, Titelblatt



    Arithmetischer Schlüssel zu dem Wesen und der Construction der Tetragramme aus den ungeraden Wurzelgrössen / aus den geraden Wurzelgrössen
    Algebraischer Schlüssel ... aus den ungeraden Wurzelgrössen
    Algebraischer Schlüssel ... aus den gerad-geraden Wurzelgrössen
    ... aus den gerad-geraden Wurzelgrössen ... aus den ungerad-geraden Wurzelgrössen

    Liharzik 1865, Taf.XLVI Liharzik 1865, Taf.XLVII Liharzik 1865, Taf.XLVIII Liharzik 1865, Taf.XLIX Liharzik 1865, Taf.L Liharzik 1865, Taf.LI

    Reihenfolge der Kreise und Längenbestimmung der Radien der Quadrate aus ungerader Wurzel ... aus gerader Wurzel

    Liharzik 1865, Taf.LIII Liharzik 1865, Taf.LIV

    Das Gesetz des menschlichen Wachsthumes - Männliches Geschlecht / Weibliches Geschlecht

    Liharzik 1865, Taf.LVa Liharzik 1865, Taf.LVb



    Construction der Dimensions-Verhältnisse der Gestalt des neugeborenen Knaben aus dem Quadrat der Zahl 7.
    Diagramm aus den einzelnen Grössen der Körperlänge nach dem Gesetz der menschlichen Wachsthums - Männliches Geschlecht

    Liharzik 1865, Taf.LVI Liharzik 1865, Taf.LVII


    Kommentar
    Das Quadrat hat eine schwergewichtige Symbolik mindestens seit Platon. Und so verwundert es keineswegs, daß nach Vitruv und Leonardo in dem von uns betrachteten Zeitraum mindestens zwei Mal das Quadrat als Grundlage der Konstruktion von Proportionalität der menschlichen Figur durchgespielt wurde. Der erste Fall war Lichtensteger ( 1746) und der zweite Fall ist Liharzig (* 1813 - † 1866).
    Bei ihm wird es nun weit über die Gestalt des Menschen hinaus als "Grundlage aller Proportionalität in der Natur" in Anspruch genommen.

    Es ist nicht nur amüsant nachzulesen, wie der "Doctor der Medicin und Chirurgie, Augenarzt und Accoucheur, prakt. Kinderarzt, Ritter des kaisl. Mexikanischen Guadalupe- und des königl. Belgischen Leopold-Ordens, Besitzer des kaisl. Oesterreichischen, der königl Sächsischen und der herzogl. Nassau'schen dem Adolfs-Orden affilierten Medaille für Wissenschaft und Kunst und der Londoner Preismedaille des Jahres 1862. Mitglied der kais. Leopoldinischen-Carolinischen deutschen Akademie der Wissenschaften, des Doctoren - Collegiums und der kais. geologischen Reichsanstalt zu Wien, actives Mitglied der kais. Naturfoschenden und der kais. medizinisch-physikalischen Gesellschaft zu Moskau, corresp. Mitglied der königl. medicinisch-physikalischen Gesellschaft zu Athen, dann der königl. ostpreussischen ökonomisch-physikalischen, der Graubündtner Gesellschaft und der Gesellschaft Bandiera zu Palermo etc. etc." diesen Nachweis über 200 Druckseiten ausbaute, sondern bezeichnend, daß er damit glaubte dem Geheimnis der Schöpfung auf die Spur gekommen zu sein.
    Er glaubte auch den Nachweis erbracht zu haben, daß diese Uridee nicht nur bei einer statischen Betrachtung von Naturerscheinungen seine Gültigkeit habe, sondern ebenso bei zeitlichen Prozessen - wie dem Wachstum - sich als Konstante erweisen ließe.

    Das unterscheidet in der Tat seine von allen vorherigen Äußerungen dazu. Ebenso bezeichnend ist dieser Versuch im Fluß der Zeit einen solchen festen Halt an einer Konstante aufweisen zu wollen getragen von der Überzeugung es auch zu können.

    Bibliographie
    Liharzik 1865, Bibliographie
    Literatur: Gerlach 1990, S. 231*.

    Exemplar: München, Bayer. Staatsbibliothek digital (fehlen die beiden letzten Tafeln); Privatbesitz.



    © W. P. Gerlach 12.12.1999, revidiert 05.2018.



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